Zwei Tage Handelsblatt Banken-Gipfel und AI in Banking

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Zwei Tage Handelsblatt Banken-Gipfel und AI in Banking

Zwei intensive Tage beim Handelsblatt Banken-Gipfel und bei AI in Banking, am 2. und 3. September. Ich war klar wegen des KI-Programms da, und es hat sich gelohnt.

Willkommens-Display mit den Logos von Handelsblatt Banken-Gipfel und AI in Banking

Zwei Veranstaltungen unter einem Dach

Vier Vorträge, die hängengeblieben sind

Dr. Ralph Müller (ING Deutschland) hat unter dem Titel “Jenseits des Hypes: Wie sich der Beitrag von KI zur Wertschöpfung neu bestimmt” einen sehr konkreten Einblick in die Vorgehensweise der ING gegeben. Sein Kernsatz bleibt bei mir hängen: KI gelingt nur im Dreiklang aus Mindset, Skillset und Toolset. Einfach gesagt, schwer gemacht.

In der Diskussion “GenAI vs. klassische AI: Was bringt wirklich Business Impact?” mit Eugen Sinsinger (Wavestone Germany AG), Daniel Keller (Berliner Volksbank), Dr. Cäcilia Zirn (DekaBank) und Jan Walther (Deutsche Kreditbank AG), moderiert von Luisa Bomke (Handelsblatt), ist mir ein Satz von Herrn Keller im Kopf geblieben:

In den vergangenen Jahren haben wir vor allem KI in die Banken gebracht. Jetzt müssen wir die Bank in die KI bringen – etwa durch digitale Zwillinge.

Ein Satz, der die Richtung ziemlich gut trifft.

Sebastian Ahlfeld (Deutsche Bundesbank) hat unter dem Motto “Die Liebe zur künstlichen Intelligenz darf nicht blind machen für die Risiken!” den Blick der Aufsicht mitgebracht, Wunsch trifft Wirklichkeit im Finanzsektor. Diese Perspektive kommt auf solchen Veranstaltungen zu selten vor.

Bettina Orlopp hat die Commerzbank zwischen Mittelstandsmandat und europäischem Wettbewerbsdruck eingeordnet. Beeindruckend, was sich dort in kurzer Zeit bewegt hat, und ihr Ausblick in der schwierigen Lage war beeindruckend professionell.

Das Wichtigste passierte neben der Bühne

Ralf Schmid im Gespräch am Stehtisch beim Handelsblatt Banken-Gipfel

Fachgespräch in der Pause

Wichtiger als jede Bühne waren die Gespräche in den Pausen und beim Abendevent. Danke an alle, mit denen ich dort diskutiert habe – unter anderem Nancy Ulbricht, Sebastian Frey, Robert Zrenner, Katharina Herzog, Werner Schneider, Jan Petzold, Sebastian Brecht und Nike Diedrich – für den offenen Austausch und die vielen Impulse.

Fazit

Vieles ist in Bewegung, vieles wird ausprobiert, den heiligen Gral hat noch niemand gefunden. Aber da geht mehr, und da wird mehr gehen. Auffällig fand ich, wie ähnlich sich die Fragestellungen über die Institute hinweg sind, egal ob Großbank, Genossenschaftsbank oder Landesbank.

Beide Veranstaltungen waren hervorragend organisiert, mit spannenden Vorträgen und hochkarätigen Referenten.

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